Hallenzauber und Stadtmeisterschaft

Seit 1987 ist es „IN“, dass in der Winterpause große Hallenturniere durchgeführt werden. Immer wieder sind die Rhenanen bei diesem „Budenzauber“ gern gesehene Gäste, da sie vor allem in letzten Jahren brillierten. Dabei avancierte der LBS-Cup der Aachener Nachrichten zum Lohner Lieblingsturnier. Höhepunkte der Winterrunde waren der Sieg 1992 beim SV St. Jöris und die Vorrunden-Siege beim LBS-Cup 1993 und 1995. 1993 konnte Rhenania sogar die inoffizielle Hallenkreismeisterschaft des Kreises Aachen gewinnen. Im Endspiel wurde der Favorit, Landesligist Alemannia Aachen 11, mit 3:2 geschlagen. Somit war man Veranstalter des LBS-Endturniers 1994.

Aachener Nachrichten:
WAHNSINNSFINALE: LOHN PACKTE ALEMANNIAS DREAM TEAM 
Rainer Trimborn zerstörte 34 Sekunden vor dem Ende Aachens Träume

Vor dem Endspiel hätte wohl keiner eine Mark auf Rhenania Lohn gesetzt, doch die Mannschaft von Hans-Peter Grün strafte alle Experten Lügen. Die vom Coach ausgegebene Taktik führte dann auch zum Erfolg. „Schnell ein Tor machen, dann müssen die kommen“, hatte Grün gefordert. Andreas Schröder setzte die Marschrichtung um und erzielte die Führung schon in der 1. Minute. Kalle Hatzig legte 2 Minuten später noch einen drauf und die Sensation bahnte sich an. Doch auf der Lohner Bank war „Haare raufen“ angesagt. Ein ums andere Mal versiebten die Rhenanen Chancen der Extraklasse. Dirk Mendretzki (3.) undWithold Bolda (13.) trafen für Aachen und alles war wieder offen. Doch der einzige Eschweiler Vertreter in der Endrunde war nicht geschockt. Eine Minute vor dem Schlußpfiff sicherte Reiner Trimborn der Mannschaft den Turniersieg. Während die Alemannen wie begossene Pudel auf dem Spielfeld saßen, erdrückten die Rhenanen fast ihren Torwart Dirk Brendt. Der Keeper war mit seinen paraden der große Rückhalt seiner Mannschaft.

Das Siegerteam: Dirk Brendt, Andreas Schröder, Frank Schnitzler, Lars Niese, Reiner Trimborn, Alfred Flegel, Bodo Keusgen, Armin Joussen, Sascha Herzog, Kalle Hatzig – Trainer Hans-Peter Grün

Und die Rhenania bewies bei der Veranstaltung am 5. Februar 1994, was zu leisten sie in der Lage ist. Wahre Lobeshymnen gingen auf den Organisator nach dem LBS-Endturnier nieder. „Vom Bierzelt bis zum Zeitnehmertisch, alles lief perfekt. Dazu ein Küchenbüffet, das an Masse und Klasse seines gleichen sucht. Bundesliga-Linienrichter Peter Baumann hatte bei seiner Premiere als Hallensprecher alles im Griff. Ihm zur Seite stand Helmut Brief von Ligakonkurrent Gemania Dürwiß, der den Lohnern als erfahrener Turnierorganisator gerne half. Vorsitzender Hans Krahe und Heinz Naeven zeichneten sich für die Organisation verantwortlich. „Ohne unsere zahlreichen Helfer wäre uns das nicht gelungen“ lobten die Verantwortlichen das Engagement ihrer Rhenanen.“ (so die Aachener Nachrichten nach der Veranstaltung)
Bei den Eschweiler Stadtmeisterschaften tut sich Lohn immer sehr schwer. Sowohl in der Halle als auch auf dem Spielfeld riß das Team keine Bäume aus. Lediglich 2 zweite Plätze wurden auf dem „Feld“ 1992 und 1994 errungen.

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