Herzlich Willkommen auf der offiziellen Homepage des FC Rhenania 1920 Lohn e.V.

 

 

 

 

 

 

Startseite                                                         Anfahrt zu unserem Sportplatz                                                FVM Sportplatzsuche

 

 

2. Mannschaft:

 

  XStat-Homepage

Online seit 12.06.2008

 

 

Chronik - Gründung 1920 - 30er Jahre - 40er Jahre -

60er Jahre - 70er Jahre - 80er Jahre - 90er Jahre (1) - 90er Jahre (2)

-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Chronik

 des


Die 80er Jahre

Aufwärtstrend

Ein Aufwärtstrend war in der Spielzeit 1979/80 unverkennbar. Doch Rhenania mußte mit 60:31 Toren und 40:16 und 2 Punkten Rückstand noch der Niedermerzer Teutonia den Vortritt lassen.

Meister 1980/81
oben: Trainer Grün, Vorsitzender Trimborn, Walter Latz, Ronny Worm, Peter Witkowski, Dieter Kaschke, Herbert Stollwerk, Erich Cox, Wilfried Sieger, Willi Müller, Arthur Diegeler, Erwin Baumann, Obmann Krahe
unten: Peter Baumann, Wolfgang Müller, Ralf Naeven, Dieter Alshut, Manfred Bräuer, Manfred Vogel, Hans Weiergans

 

Aufstieg zum 60-jährigen Jubiläum

Vom 6. - 17.8.1980 feierte der Verein sein 60jähriges Stiftungsfest mit Seniorenturnier (Teilnehmer: Germania Kirchberg, SC Altdorf, FV Eschweiler, Preußen Hastenrath, SV Nothberg (wurde Turniersieger), Germania Dürwiß, Fortuna Weisweiler und Alemannia Bourheim) und Festkommers im Vereinslokal Rinkens.
Alle Kräfte wurden in der Saison 1980/81 konzentriert, um nach zweijährigem Ringen in der Spitzengruppe endlich wieder aus der 1. Kreisklasse Jülich aufzusteigen. Trainer Hans-Peter Grün schaffte mit folgendem Spielerkader den Erfolg: Ralf Naeven, Dieter Alshut, Walter Latz, Wolfgang Müller, Manfred Vogel, Manfred Bräuer, Erich Cox, Herbert Stollwerk, Willi Müller, Erwin Baumann, Wilfried Sieger, Heinz-Dieter Kaschke, Arthur Diegeler, Hans Weiergans, Franz Stolz und Adolf Horriar. Sollte der Leser einen Spieler vermissen, dann nur, weil Helmut „Ronny" Worm ob seiner fast perfekten „Strafraumbeherrschung" noch einmal hervorgehoben werden sollte. Mäßige 59:31 Tore und 39:17 Punkte reichten zur Meisterschaft vor Ederen und Lich-Steinstraß. Erwähnenswert, daß den Rhenanen zu Beginn der Saison im wahrsten Sinne des Wortes fast die Lichter ausgegangen wären. Bei einem Samstagabendspiel fiel beim Stande von 7:0 gegen Tetz kurz vor Spielende das Flutlicht aus. Fast wäre der höchste Saisonsieg (Endresultat: 8:1) dahin gewesen, hätte nicht der damalige Platzwart Josef Sieger irgendwie das Licht wieder ans Brennen bekommen. Am 24. November 1980 erfolgte die Eintragung beim Amtsgericht Eschweiler, somit wurden wir e.V.! Die 3. Zuordnung zur Bezirksklasse Aachen endete wie bereits zweimal zuvor mit einem schnellen Abstieg. Mit 44:79 Toren und 20:44 Punkten trug man die Rote Laterne. Starke Schneesiege (1:0 gegen Mausbach, 6:1 Kellersberg, 2:0 Niedermerz) konnten einen schwachen Saisonstart (13 Spiele ohne Sieg) und eine völlig verkorkste Saison nicht ausgleichen.

 

Das bleibt uns unvergessen: Unser Platz an der Schule in Alt-Lohn

 

Die Bagger fressen den Platz an der Schule

Am 29. Mai 1982 endete auf dem Sportplatz an der Schule in Alt-Lohn für uns alle ein Stück Fußballgeschichte. Aus diesem Grund hatten die „Alten Herren" zum letzten Fußballwettstreit, einem echten Lokalkampf, zwischen Lohn und Fronhoven geladen. Viele Zuschauer pilgerten bei herrlichem Wetter zur Abschiedsvorstellung des Rasen-Aschenplatzes. Das Spiel endete nach hartem aber immer fairem Kampf mit 2:1 für Fronhoven. Im Anschluß daran trennte sich das Meisterteam 1961/62 mit 1:1 unentschieden von Viktoria Koslar. Viele verweilten weit über die Spielzeiten hinaus auf dem Sportplatz. Bei Bier und Musik erinnerten sich viele der „Anekdötchen", die sich auf dem Lohner Sportplatz in 37 Jahren abgespielt hatten.
In den nächsten Jahren hatte Lohn nichts mit dem Aufstieg zu tun:
Saison 1982/83 12. Tabellenplatz 46:62 Tore 24:32 Punkte
Saison 1983/84 5. Tabellenplatz 52:50 Tore 29:27 Punkte
Saison 1984/85 7. Tabellenplatz 43:42 Tore 31:25 Punkte
Saison 1985/86 7. Tabellenplatz 41:37 Tore 27:29 Punkte
In der Sommerpause 1983 wurde erstmalig das Turnier „Unser Dorf spielt Fußball" ausgetragen, das bis heute jährlich, verbunden mit einem Wochenendsportfest, ausgetragen wird.

 

Meister 1986/87
oben: Jürgen Dziatzko, Hans Krahe, Gerd Daun, Frank Löhr, Bernd Hasenbein, Peter Mohren, Heinz Steuer, Michael Groß, Wilfried Sieger, Peter Trimborn, Heinz Naeven II, Heinz Naeven 1

unten: Josef Milz, Hartmut Frinken, Guido Schiffgens, Ralf Naeven, Heinz Dickmeis, Dietmar Kurth, Josef Krahe, Martin Plum

 

Unerträgliches Mittelmaß, dann nicht zu stoppen
Seit den 60er Jahren stellt die Bevölkerung im Kirchspiel hohe Ansprüche an den Fußballsport, und so ist es nicht verwunderlich, daß man stets die Bezirksklasse im Visier hat. Vier magere Kreisklassenjahre waren dem Vorstand genug. Man investierte und verstärkte die 1 . Mannschaft für die Saison 1986/87 um einige hochkarätige Spieler, vor allem aber um Spielertrainer Gerd Daun. Lohn wurde als Favorit gehandelt und konnte dieser Rolle gerecht werden. Nur zwei Spiele gingen verloren, beide gegen Schieiden. Am Ende stand man mit 11 Punkten Vorsprung (67:21 Tore, 47:9 Punkte) klar vor der Konkurrenz aus Altdorf und Hambach.
Der Kader: Ralf Naeven, Heinz-Josef Dickmeis, Frank Löhr, Martin Plum, Peter Mohren, Hartmut Frinken, Dietmar Kurth, Josef Krahe, Guido Schiffgens, Michael Groß, Gerd Daun, Bernd Hasenbein, Jürgen Dziatzko, Heinz Steuer, Manfred Dolfen, Thomas Kogel, Jürgen Sommer, Wilfried Sieger, Rene Schumacher.
Zu Beginn der Saison hatte Rhenania 450 Fans ein besonderen Leckerbissen geboten, ein Freundschaftsspiel gegen die damaligen Profis von Alemannia Aachen. Chancenlos verlor die Daun-Elf mit 0:7.

 

Nach Katastrophenstimmung zum 3. Platz

Der Aufstieg war zwar geschafft, aber die Stimmung war getrübt, denn Trainer Daun verließ Lohn nach einem Jahr. Ersatz mußte her und wurde schnell gefunden. Es war Franz-Josef „Macko" Mackowiak. Er krempelte das Spielsystem des Erfolgsteams völlig um. Es wurde nicht mehr gestürmt, sondern gekontert. Allerdings die Vorbereitung zur Saison 1987/88 in der Bezirksklasse Rur-Erft war alles andere als gut. Es hagelte eine Niederlage nach der anderen. Höhepunkt war ein 0:7 gegen den SV Nothberg. Doch dann konterten sich Mackos Spieler in der Meisterschaft an die Spitze. Platz 3 (45:39 Tore, 35:25 Punkte) - die beste Plazierung in der Vereinsgeschichte - bestätigte Mackowiaks Taktik.

 

Zittern um den Klassenerhalt

In den Spielzeiten 1988 bis 1991 wurde es immer wieder eng. Der Klassenerhalt wurde wiederholt erst am vorletzten oder letzten Spieltag gesichert. Der 11. Tabellenplatz, der in diesen 3 Jahren erreicht wurde, bringt die Zitterpartien nicht zum Ausdruck.
1988/89 (47:46 Tore, 29:31 Punkte): Mackowiak wuchtet im letzten Heimspiel einen Kopfball zum 1:0-Sieg gegen Einsfeld ins Netz. Klassenerhalt.
1989/90 (39:54 Tore, 25:35 Punkte) 3:1 gegen Feytal und 3:3 in Inden. 3 Punkte in den letzten Spielen bedeuten den Klassenerhalt.
1990/91 (42:46 Tore, 28:32 Punkte) Lohn startete miserabel, lag bereits weit zurück, bevor Trainer Manfred Frank durch eine Super-Rückserie noch den Klassenerhalt schaffte.
In folgenden Spieljahren gab es folgende Plätze:
Saison 1991/92 6. Tabellenplatz 43:42 Tore 32:28 Punkte Saison 1992/93 11. Tabellenplatz 52:62 Tore 27:33 Punkte Saison 1993/94 9. Tabellenplatz 43:47 Tore 28:32 Punkte