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Chronik

 des


Die 60er Jahre

Die Saison 1961/1962

Die Mannschaft Erwin Vahsen, Willi Naeven, Josef Sommer, Peter Lentzen, Werner Feialdenhoven, Günter Mürkens, Willi Sommer, Alwin Schumacher, Alfred Lentzen, Franz Müller und Kurt Vahsen setzte neue Maßstäbe. Sie errang in der Meisterschaftssaison 1961/62 den Kreismeistertitel mit 6 Punkten Vorsprung, d.h. 39:9 Punkten und 91 (!):33 Toren, vor Broich und Aldenhoven.
Es ging in die Relegationsrunde. Hier erkämpfte sich das Team um Trainer Jakob Thelen gegen die Mannschaften aus Bedburg, Keyenberg und Myhl den Aufstieg zur Bezirksklasse Rur-Wurm.

Die Jülicher Presse:
SV Lohn - SC Myhl (in Frelenberg) 1:1 (1: 1)

Würden in dieser Aufstiegsrunde Schönheitspreise vergeben, diesmal hätte es einen solchen Preis für den Jülicher Meister geben müssen. Die Mannschaft zeigte ein für das Auge sehr gefälliges spiel kombinierte zielstrebig und zweckmäßig und spielte über weite Strecken feldüberlegen, ließ aber im Angriff den nötigen Druck und die sonst üblichen glacierten Schüsse vermissen. So tat sich die Mannschaft sehr schwer, gegen die erneut kämpferisch sehr starke Myhler Elf, zu dem einen Punkt zu kommen, der zum sicheren Aufstieg noch benötigt wurde.
In der 60. Minute seinen Läufer Mürkens durch Platzverweis nach einer relativ harmlosen Situation. Bedenkt man, daß Jülichs Meister verlor (eine Unglückliche Entscheidung des sonst guten Schiedsrichter Hinein (Alsdorf), so ist das Unentschieden ein Erfolg.Die Mannschaft war in der 2. Halbzeit dem Sieg sehr nahe, denn als in der 70'' Verteidiger Siegers so unglücklich fiel, daß er nur noch Statist am linken Flügel spielte, geriet die Myhler Abwehr völlig aus dem Leim. Eine verstärkte und nicht gerade kleinliche Myhler Abwehr sowie der Pfosten (nach einem Müller-Schuß in der 86. Minute) verhinderten den Sieg des Jülicher Meisters.
Zwischen der 10. und 20. Minute waren die Myhler durch Engels völlig überraschend nach einer starken Lohner Anfangsphase 1:0 in Führung gegangen. Nachdem in der 37. Minute fast das 2:0 gefallen wäre, hatte A. Lentzen wenig Mühe einen indirekten Freistoß, der von Müller hoch vor das Tor gepaßt wurde, zum 1:1 über die Linie zu drücken. in der 2. Halbzeit waren Torchancen dünn gesät, so daß es bei diesem Resultat blieb. Damit schaffte die Rhenania den Aufstieg, da Keyenberg gleichzeitig gegen die bis dahin sieglosen Bedburger in Hambach verlor. Zu diesem Erfolg gratulieren wir den Lohnern herzlich.

Damit war ein langgehegter Rhenanen-Traum Wahrheit geworden. Zeitzeugen sprechen davon, dass es eine lange Nacht war, die man anlässlich der Aufstiegsfeier am 18. August 1962 im Vereinslokal Vahsen in Lohn erlebte.

von links vorne: Erwin Vahsen, Willi Naeven, Josef Sommer, Peter Lentzen, Werner Freialdenhoven, Günter Mürkens, Willi Sommer, Alwin Schumacher, Alfred Lentzen, Franz Müller, Kurt Vahsen

 

Guter Bezirksklassenstart
Mit Siegen in Effeld (3:1), gegen Scherpensel (4:3) und gegen den Widersacher aus der Aufstiegsrunde Myhl (8:3) bei einer Niederlage in Dremmen (0:3) schaffte die Mannschaft einen guten Start in die Bezirksklasse. Diese Form konnte das Team bis zur Halbserie konservieren und gewann überraschend mit 2 Punkten Vorsprung sogar die „Herbstmeisterschaft". Doch eine lange Winterpause verbunden mit vielen Spielausfällen brachte Rhenanias Elf aus dem Spielrhythmus, und so sprangen in der Rückserie nur 3 Siege heraus - am Ende der Saison: 5. Platz, 71:54 Tore, 35:25 Tore.
In den folgenden Jahren belegte die 1. Mannschaft in der Bezirksklasse folgende Tabellenplätze:

Saison 63/64 7. Tabellenplatz 29:27 Punkte
Saison 64/65 7. Tabellenplatz 25:27 Punkte
Saison 65/66 7. Tabellenplatz 28:28 Punkte
Saison 66/67 12. Tabellenplatz 21:35 Punkte
Saison 67/68 5. Tabellenplatz 32:28 Punkte

Ein harmonisches Team: Peter Trimborn (Vorsitzender 1967 - 1992) Heinz Naeven (Geschäftsführer seit 1952)

 

Harmonische Führung

Um Erfolge erreichen zu können, bedarf es zwar auch immer einer guten Mannschaft, aber die Vereinsführung muß Leistungsbereitschaft und Führungsgeschick zeigen.
Der Vorstand, der die Rhenania in die Bezirksklasse und bis 1967 führte, hatte folgendes Aussehen: Wilhelm Rinkens (1. Vorsitzender), Heinrich Schmitz bzw. Ferdi Dickmeis (2. Vorsitzender), Heinz Naeven 1 (Dürwiß) (l. Geschäftsführer), Hans-Hubert Becker bzw. Heinz Naeven 11 (2. Geschäftsführer), Hubert Dickmeis (1. Kassierer), Matthias Sieger (2. Kassierer), Peter Trimborn bzw. Heinrich Pennartz (Jugendleiter), Hermann Pütz (Schülerobmann).

Zu Beginn der Spielzeit 1967/68 vollzog sich ein harmonischer Führungswechsel. Peter Trimborn, bis dahin langjähriger Jugendleiter, löste Wilhelm Rinkens als 1. Vorsitzenden ab. Trimborn sollte den Verein 25 Jahre als Vorsitzender gemeinsam mit Heinz Naeven, der seit 1952 die 1. Geschäftsführung im Verein hat, durch die schwierigen 70er-, 80er- bis zu den 90er Jahren führen.

 

Gerade noch einmal geschafft!

In der Spielserie 1968/69 wurde es ganz eng. Die 1. Mannschaft stand am Ende der Saison punktgleich (22:34 Punkte) mit dem Verein TuS Jan Hilfrath auf dem 13. Tabellenplatz, so daß ein Qualifikationsspiel die Entscheidung über „Sein oder Nichtsein" bringen mußte. Die Mannschaft um Trainer Willi Naeven siegte in Setterich nach hervorragendem Spiel glatt mit 3:0. Der Klassenerhalt war gerade noch einmal gesichert worden.
Die damalige Mannschaft: Ludwig Wulff, Karl Bläser, Hans Krahe, Erwin Vahsen, Norbert Freialdenhoven, Hans Weiergans, Walter Latz, Erwin Baumann, Josef Körfer, Franz Müller, Hubert Bläser und Kurt Vahsen.

 

Wechsel der Bezirksklassen

Für das Spieljahr 1969/70 wurde die 1. Mannschaft in die Bezirksklasse Rur/Erft eingestuft. Nicht mehr die Mannschaften aus dem Raum Erkelenz-Geilenkirchen-Heinsberg waren nun die Gegner, jetzt warteten Teams aus Düren und Bergheim (z.B. SW Düren, Niederau, Habbelrath, Pier, ...) auf die Rot-Weißen. Am Ende der Saison reichte es mit 63:65 Toren und 25:31 Punkten zum 10. Tabellenplatz. Aus Vereinssicht liegt der Ort Lohn fußballgeographisch recht ungünstig. Der Fußballverband ist da gegenteiliger Auffassung, denn Rhenania konnte regelmäßig als guter Bezirksklassenfüller gebraucht werden. Dies hat und hatte zur Folge, daß bei Bezirksklasseneinteilungen nie vorherbestimmt werden kann und konnte, welcher Bezirksklasse (Rur-Wurm, Rur-Erft oder Aachen) man in der nächstfolgenden Spielzeit angehören wird. So war es auch 1970/71. Lohn wurde in die Bezirksklasse Aachen (Gegner: Eilendorf, Haaren, Merkstein, Rhenania und SG Eschweiler, aber auch Teut. Aldenhoven) eingruppiert. Abschlußplazierung: 11. Platz, 42:55 Tore und 28:32 Punkte.