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Chronik - Gründung 1920 - 30er Jahre - 40er Jahre -

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Chronik

 des


Die 40er Jahre

Der 2. Weltkrieg

Am 01. September 1939 begann der 2. Weltkrieg. Diese menschliche Tragödie mußte natürlich Konsequenzen für den Sport haben. Von 1940 bis 1945 kam jeglicher Spielbetrieb zum Erliegen. Der Kampf um Leben, Hab und Gut hatte den sportlichen Wettkampf auf dem grünen Rasen verdrängt.
Und nach der Kapitulation und Verwüstung Deutschlands auch das Kirchspiel war schwer von Kriegsspuren gezeichnet sollte man annehmen, daß keinem Menschen der Sinn danach stand, Fußball zu spielen. War dem Sport nicht die Existenzgrundlage ob dieses weltweiten Massakers entzogen?
Nein, im Gegenteil brachte der Sport trotz Hungersnot und zerstörter Wohnungen die Zerstreuung und Ablenkung, die die Menschen brauchten. Im Sport suchten sie den Ausgleich zum grauen Alltag. So blühte der Sport und damit auch der Fußball im zerstörten Deutschland schnell wieder auf.


oben von links: Bongartz J., Naeven W., Kappes B., Radermacher H., Milz H., Dickmeis W.,
mitte: Schlösser J., Dickmeis J., Meiburg R.,
unten: Willms P., Stiel W., Latz P.

 

Sportplatz an der Schule

Bereits im Herbst 1945 begann man auch in Lohn damit, einen Sportplatz herzurichten. Die neue Rhenanen-Heimat lag direkt an der Schule.
Bomben- und Granattrichter mußten in mühevoller Arbeit eingeebnet werden. Zunächst waren es nur ein halbes Dutzend Mitglieder, die sich an den Aufbauarbeiten beteiligen konnten, denn die Dorfbevölkerung war durch Evakuierung und Gefangenschaft arg dezimiert. Erst nach und nach kehrten die Menschen in ihre Heimat zurück, wo sie die Trümmer der eigenen Wohnungen beseitigen mußten. Die Unterstützung beim Sportplatzbau wurde allerdings als Gemeinschaftsleistung zur Selbstverständlichkeit.
Viele Mitglieder der Rhenania haben auf den europäischen Schlachtfeldern ihr Leben gelassen oder werden vermißt. Ihrer wurde noch manchesmal gedacht.

 

Wiederbeginn der Spiele und Aufnahme in den Kreis Jülich

Trotz aller Trauer um die nicht Zurückgekehrten, ging man guten Mutes daran, eine neue Mannschaft aufzubauen. Allerdings trat der Verein nach dem Krieg dem Fußballkreis Jülich bei und nahm dort ab 1946 an den Meisterschaftsspielen der 1 . Kreisklasse teil.

1. Mannschaft 1948
stehend von links: Heinrich Weinberg, Willi Pfennings, Franz Thelen, Heinrich Gossen, Willi Rittmann, Hermann-Josef Dickmeis, Willi Joussen kniend: Josef Dolfen, Jakob Thelen, Josef Hecker
unten: Theo Knörchen, Willi Dolfen, Peter Latz

Das erste Meisterschaftsspiel ging unerwartet hoch mit 1 :11 gegen den SC Altdorf verloren. Doch die Mannschaft ließ sich durch diese hohe Niederlage nicht einschüchtern und erkämpfte sich im ersten Jahr in der Jülicher Kreisklasse noch einen beachtlichen Mittelplatz.

In den Folgejahren wiederholte die Mannschaft diese Mittelfeldplatzierungen.

Bis zur Saison 1953/54 war die 1 . Mannschaft der Rhenania zum Spitzenteam herangereift und konnte die Meisterschaft der Gruppe 1 der 1. Kreisklasse erringen. Der Aufstieg in die Bezirksklasse wurde jedoch knapp durch eine Niederlage gegen den SV Rödingen, Meister der Gruppe 2, verfehlt. Seit dieser Zeit rangierte die Rhenania auf den Spitzenplätzen. Dies war die Folge der guten und aufopferungsvoll geleisteten Jugendarbeit der Rot-Weißen.